Elternrat enttäuscht: Weiterhin keine 100 % Unterrichtsversorgung an der Katharinenschule

_DSC8843

Sorgen sich weiter um guten Unterricht: Martina Spille, Silja Arkenau und Maria Zwick vom Schulelternrat der Katharinenschule

Katharinenschule Bakum. Der Elternrat der Katharinenschule hatte der niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt einen Brief geschickt, in dem sie ihre Sorgen über eine mangelhaften Unterrichtsversorgung an der Bakumer Grundschule mitteilten.

Zum kommenden Schuljahr könnten im nächsten Schuljahr drei Lehrerstellen nicht besetzt werden, in diesem Falle könnte die Unterrichtsversorgung nur zu 67 Prozent gewährleistet werden, schrieben  die Bakumer Elternvertreter der Kultusministerin. Um dem Schreiben Nachdruck zu verleihen, legten sie eine Liste mit 200 Unterschriften Bakumer Einwohner bei. Zum Bericht über das Schreiben …

Ende April erhielt der Elternrat eine Antwort aus dem Kultusministerium: Die Sorge der Elternschaft werde „vom Kultusministerium ernst genommen.“ Doch sei es bedauerlicherweise nicht immer möglich, „Ausfälle von Lehrkräften sofort und vollständig zu kompensieren,“ teilte das Ministerium in ihrem Schreiben mit. In diesem Falle sollten die Schulen selbst von ihren Möglichkeiten von „Stundenumschichtungen, Zusammenlegung von Lerngruppen und vorübergehender Mehrarbeit im Rahmen des flexiblen Unterrichtseinsatzes“ von Lehrkräften Gebrauch machen.

Der Bakumer Grundschule sei zum 31. Juli eine „Einstellungsmöglichkeit zugewiesen“ worden. Außerdem solle die „Versorgungslage“ mit der Versetzung von zwei weiteren Lehrkräften gesichert werden, wurde dem Elternrat versprochen. Der Elternrat nahm diese Zusage aus dem Kultusministerium zunächst mit  Zurückhaltung zur Kenntnis. Sehr erfreut war der Elternrat, als es hieß, dass tatsächlich drei weitere Lehrkräfte zum kommenden Schuljahr ihren Dienst an der Katharinenschule antreten sollen.

Allerdings erfuhr der Elternrat kürzlich, dass eine der Lehrerinnen, die ihren Dienst an der Grundschule antreten soll, zum kommenden Schuljahr erst einmal in den Mutterschutz geht. Damit ist also auch im kommenden Schuljahr die Unterrichtsversorgung nicht vollständig gewährleistet. Darüber ist der Elternrat sehr enttäuscht. Die Schulleiterin Silvia Kordes habe sich sehr engagiert und alles dafür getan, dass eine optimale Unterrichtsversorgung an der Schule gewährleistet wird. sagt Elternratsvorsitzende Silja Arkenau. Sehr dankbar ist ist der Schulelternrat auch über die „große Unterstützung“ der Bakumer Bevölkerung  mit einer starken Beteiligung an der Unterschriftenliste. Bleibt zu hoffen, dass möglichst schnell eine 100% Unterrichtsversorgung an der Bakumer Grundschule garantiert wird, sagen die Elternvertreter.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s