Was wird aus dem Gasthof Sefi Beckmann?

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Soll wieder ein beliebter Treffpunkt werden: Die Gastwirtschaft Beckmann neben der Bakumer Kirche.

Bakum. Früher fanden hier rauschende Bälle statt, die Kneipe Sefi Beckmann war Treffpunkt in Bakum. Dann stand die Kneipe jahrzehntelang leer. Die Inhaberin Sefi Beckmann vererbte es an ihre Tochter, doch die schenkte den Gasthof an die Gemeinde Bakum. Seitdem rätseln alle Bakumer, was wohl aus dem Gasthof wird.

Nachdem der letzte Saalbetrieb im Dorf geschlossen wurde, gibt es keine Möglichkeit mehr, im Ort größere Feste zu feiern. Die Gemeinde Bakum hat nun ein Investorenwettbewerb für das Gebäude im Ortskern ausgeschrieben. Mehr dazu auf der Homepage der Gemeinde Bakum.

Viele Bakumer sind skeptisch, ob ein solcher Gastronomiebetrieb in Bakum wirtschaftlich existieren kann. Das Bistro im Dorfkern wurde vor wenigen Wochen geschlossen. Viele Pächter hatten dort ihre Zähne ausgebissen. Im Ortskern gibt es keine Kneipe, die täglich geöffnet ist. Die Bakumer zogen es vor, lieber woanders auszugehen.

Ich bin gespannt, welche Ideen nun für das Gebäude vorgeschlagen werden. Denn ein Geschäftsmann wird kein Geld investieren, wenn sein Investment nicht eine Rendite verspricht. Die könnte durch Vermietungen von Wohnungen in den Obergeschossen gewährleistet werden, während im Erdgeschoss eine Gastronomie betrieben wird. So hoffen es Ratsmitglieder. Wie die Gastwirtschaft mit Leben gefüllt werden kann, bleibt allerdings die Herausforderung der Betreiber. Dafür brauchen sie bei den skeptischen und kritischen Bakumern einen langen Atem.

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