In der Blogstatistik stelle ich immer wieder fest, dass Leute nach Tipps zum Umgang mit Emails suchen. Wie schützt man sich gegen die Flut von unerwünschten Emails, zum Teil sogar mit gefährlichen Schadprogrammen (Viren) im Gepäck? Zwar gibt es hierzu eine Fülle von Informationen im Netz. Jedoch nur wenige, die für Privatanwender eine klare Übersicht zum Thema bieten. Ich möchte hier meine Erfahrungen mitteilen.
Emails lesen
Zum sicherem Empfang und Lesen von Emails gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Emailprogramm
Schon die richtige Auswahl eines Emailprogramms kann das Verwalten von eingehenden Emails vereinfachen und sicherer gestslten. Ich benutze als Emailprogramm den Mozilla Thunderbird. Der hat einen eingebauten Spamfilter und sortiert unerwünschte Emails sofort aus und schickt sie in Quarantäne. - Email-Protokoll
Ich verwende zum Lesen das IMAP-Protokoll. Hierbei werden die Emails vom Emailserver aus verwaltet. Man kann sich die Betreffzeilen und Dateianhänge der Emails erst ansehen, bevor man die Email herunterlädt. Unerwünschte Mails löscht man vom Server, bevor sie den Rechner erreichen können. Beim häufig gebräuchlichen POP3-Verfahren lädt man alle Emails komplett vom Server auf den Rechner herunter. Auch die Mails, die man gar nicht empfangen möchte. - Emails vom Webmailer aus verwalten
Häufig bieten Emaildienste wie GMX, Web.de oder Freenet.de auch auf ihrer Internetseite einen Webmaildienst aus. Dann kann man die Emails im Internet verwalten, ohne sie auf den Rechner zu laden. Nachteil: Die Verwaltung von Emails ist sehr umständlich. - Vorsicht mit unbekannten oder merkwürdigen Emails
Bei jeder unbekannten Email sollte man mit besonderer Vorsicht behandeln, besonders wenn sie Dateianhänge hat. Man kann den Wahrheitsgehalt von unbekannten Absendern nicht nachprüfen. Auch Emailadressen können mißbraucht werden. Alles, was merkwürdig ist, gehört deshalb ungelesen in den Papierkorb. Emails sollten nur mit gesundem Menschenverstand kontrolliert, entgegengenommen und gelesen werden. - Mehrere eigene Emailadressen
Ich habe mehrere Adressen: meine persönliche Adresse für die Familie und „gute“ Freunde. Eine weitere Adresse für Internetshops und fernere Freunde und Bekannte. Natürlich gebe ich meine Adressen nicht im Internet preis, z.B. in Foren und Gästebüchern. Post über Zweitadressen lassen sich prima an die Hauptadresse weiterleiten. Nur sollte man darauf achten, dass man immer mit der gleichen Adresse antwortet, an die gesendet worden ist. - Eigene Domain
mit einer eigenen Domain (meinname.de) kann man prima eigene Email-Adressen (name@meinname.de) einrichten und – falls nötig – ändern. Auf der eigenen Homepage kann man ein Kontaktformular einbnden, mit der man die eigenen Adressen schützt aber dennoch erreichbar ist. Eine Domain ist für wenig Geld erhältlich. Viele Leute, die meine Emailadressen nicht kennen, haben mir über das Kontaktformular in diesem Blog bereits geschrieben.
Emails schreiben
Beim Versenden von Emails ist genauso viel Sorgfalt notwendig wie beim Empfangen. Wichtig ist es, dabei vorsichtig mit der eigenen Emailadresse und der Adresse von Bekannten umzugehen. Wenn man Rundschreiben versendet, sollte man dies immer als Blindcopymail machen. Dabei trägt man dann die Empfängeradressen in das BCC: – Feld ein. Auf diese Weise versendet man die Emails verdeckt an die Adressaten.