Ausfrager am Telefon

Montag, 23. November, 2009 von Schorsch

Merkwürdig, aber es gibt sie immer noch. Wildfremde Leute, die anrufen, um jemand auszuquetschen: „Guten Tag, mein Name ist Elfriede Musterfrau vom „Institut für Marktanalyse …“

„Institut für Marktanalyse .. Nichtssagender Name“ – ist mein erster Gedanke.  So kann sich jeder nennen. Außerdem kann ich dies nicht überprüfen. Der zweite Gedanke ist, da will mich eine wildfremde Frau ausfragen. Der dritte Gedanke ist, sofort auflegen!

Ich murmele „Kein Interesse“ in die Telefonmuschel und knalle den Hörer in die Gabel. Ich frage mich, warum ein „Marktforschungsinstitut“ angeblich auf diese Weise noch an Informationen zu kommen sucht. Anscheinend gibt es noch reihenweise Leute, die bereit sind, ihnen völlig unbekannten Personen und Organisationen persönliche Daten ohne Gegenleistung zu überlassen, damit die damit Kohle machen. Unglaublich!

20 Jahre Mauerfall

Dienstag, 10. November, 2009 von Schorsch

Zwanzig Jahre Mauerfall – Zwanzig Jahre Deutsche Einheit. Ein runder Geburtstag steht auch bei mir in wenigen Wochen an. Und 10 Jahre feiert unsere örtliche Frauengemeinschaft. Jubiläen und Jubliäen.

Eigentlich dachte ich mir die Wochen, in denen dem 20jährigen Mauerfall gedacht wurde, es wird ein wenig übertrieben. Am gestrigen Abend schauerte es mir doch über den Rücken, als ich bei ZDF und ARD die Berichterstattung zum Fest 20 Jahre Mauerfall sah.

Es war mehr als eine Supershow, moderiert von Thomas Gottschalk. Wenngleich die fallenden Domino-Mauersteine durch die Berliner Innenstadt, die Reden von Staatsleuten wie Gordon Brown, Hillary Clinton, Dmitri Medwedew und anderen schwer beeindruckten.

Am meisten imponierten mir allerdings die Worte des ehemaligen Solidarnosc-Führers Lech Walesas. Nicht die Politiker hätten die friedliche Revolution bewirkt, die letztendlich zur Überwindung der Trennung Europas führte. Es seien die Menschen gewesen, die zu ihren Werten standen, die das Unglaubliche zur Realität machten.

Bewegend waren auch die Erinnerungen, die Menschen beim Fest ausdrückten, die den Mauerfall direkt erlebt hatten. Die durch die geöffneten Schranken in die „Freiheit“ fuhren. In welche Freiheit eigentllich? Freiheit muss immer wieder neu erkämpft werden, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel. Recht hat sie!

Was Unfreiheit ist, habe ich während meines Studiums in West-Berlin zur Zeit der Teilung der Stadt selbst hautnah erlebt. Unvergessen meine Fahrten nach Hause. Meistens stellte ich mich an den Grenzübergangsstellen und trampte dann. In fremden Fahzeugen fuhr ich durch die Kontrollen, die unwirklich in eine fremde Welt eines Staates führte, der alles und jeden pausenlos überwachte.

Auch unvergessen meine Besuche in der damaligen „Hauptstadt der DDR“. Zwangsumtausch. Das Gesicht einer Verkäuferin, die mich für jemand „vom anderen Stern“ hielt, nur weil ich 10 Ostmark klein machen wollte, weil mir der Groschen für die S-Bahnfahrt fehlte.

Der Schreck in den Gliedern, als ich von jemand im kalten Stasiton angesprochen wurde, als ich „Schwarz-Taxi“ (Privat-Taxi)  fahren wollte. „Wollen Sie hier Theater machen?“.  In Westberlin wohnte ich an der Nähe der Mauer und grüßte regelmäßig die Grenzer in den Wachtürmen.

Freiheit kann nur erschaffen werden, wenn Menschen Werte leben, wenn sie glauben. Und wenn sie glauben, so kann dieser Glaube Berge versetzen. Und Mauern einstürzen lassen, die man für ewig unzerstörbar hielt. Es gibt genug Mauern, die noch einzureißen sind. Lasst uns dies von diesem Abend mitnehmen. Von Leuten wie Lech Walesa.

Sicherheitslücke in Windows Net.Framework

Samstag, 17. Oktober, 2009 von Schorsch

Gestern wunderte ich mich über ein fast einstündiges Update meines Betriebsprogramms Windows XP.  Ein so gründliche Runderneuerung von XP  habe ich bislang noch nicht gehabt. Windows holt sich die Updates automatisch. Beim Ausschalten des Rechners erhielt ich die Warnmeldung:  „12 Updates -  Bitte schalten Sie ihren Rechner nicht aus, er wird automatisch abgeschaltet“. Bis der Rechner fertig wurde dauerte es bald eine Stunde.

Die nächste überraschung folgte heute, als während meiner Internetsitzung der Firefox-Browser mir dies Warnmeldung anzeigte.

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Die Messe – Verstehen um zu glauben!

Freitag, 16. Oktober, 2009 von Schorsch

Die Kirchen werden immer leerer. Die Leute kennen den eigentlichen Sinn der heiligen Messe, des Gottesdienstes nicht mehr. Könnte man dies mit Freibier ändert? Sicher nicht. Worum es  eigentlich in der heiligen Messe geht wird anschaulich und sehr unterhaltsam in dem Film „Die Messe“ gezeigt.

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Neben einer gut verständlichen Darstellung wird der eigentliche Sinn der hl. Messe sehr tiefgründig dargestellt. Wer mehr in die Tiefe katholischen Glaubens einsteigen und mehr Hintergrundinformationen erfahren möchte, sollte dieses Film sich ansehen. Auch für den Religionsunterricht und für die Pfarrgemeinde scheint dieser Die DVD ist ab einenm Preis von 1.39 € erhältlich.  Da man mindestens 3 DVDs abnehmen muss, kann ich zwei (gegen Abholung!) verschenken.

Piraten auch in Südoldenburg

Mittwoch, 14. Oktober, 2009 von Schorsch

Berliner Wunschkoalition: Erststimme Grün, Zweitstimme Piraten. Chaos total!

„Piraten entern das Oldenburger Münsterland“  titelt meine Lieblingszeitung heute. Die neue Piratenpartei, in hiesigen Landen zumindest bei Menschen nicht ganz jungen Alters noch ein völlig unbeschriebenes Blatt, wird auch bei uns aktiv.

In Vechta entsteht ein „Stammtisch“, ist zu lesen. Was ist ganz neu an den „Piraten“? Sie treten zumindest im Großstadtwahlkampf als ein lockerer Haufen auf, der sich unkonventionell gibt. Politsche Forderungen sind auf den ersten Blick gar nicht erkennbar, die Demo scheint eher ein  Partyevent zu sein.

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Currywurst und Schickimicki

Montag, 12. Oktober, 2009 von Schorsch

Es musste mal wieder sein! Nach längerer Zeit war mal wieder ein Trip nach Berlin angesagt. Und dies ist immer lohnenswert.

Besonders, wenn man mal – wie ich – dort gelebt hat. Dies ist aber schon etwas länger her. Damals stand norch eine Mauer, die die Stadt spaltete. Ich wohnte direkt dran. Einen Ausflug in die Osthälfte war nur unter Schwierigkeiten für einen Nachmittag drin.

Diesmal gings -  ganz ohne Probleme – zum Potsdamer Platz -  nur wenige Meter von meinem damaligen Kreuzberger Domizil entfernt. Da ist es richtig schick geworden. Etwas alternativer hingegen ist es in Friedruchshain. Und Schöneberg ist immer noch Kiez wie früher.  Ne Currywurst war natürlich neben Sushi Pflicht! Die Anreise nach Berlin war diesmal staumäßig extrem  stressig. Über den sonderbaren Umweg Hannover Airport – man folge den Bedarfsumleitungen! -  und acht weiteren ungeplanten Fahrtunterbrechungen kam ich dann doch in die Hauptstadt. Zu den Fotos …

Bakum wird öko – Kein Triumph für die Grünen

Mittwoch, 23. September, 2009 von Schorsch

Wenn man jemand vor 20 Jahren erzählt hätte, dass in der Gemeinde Bakum einmal Blockheizkraftwerke (BHKW) für Strom und Fernwärme sorgen werden, der wäre für verrückt erklärt worden. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Spammail stirbt nicht aus

Donnerstag, 17. September, 2009 von Schorsch

Wer ist eigentlich noch so blöd, Spammails zu öffnen? Anscheinend mehr als man glaubt. Zumindest wenn man Berichten über Aussagen von Experten glaubt. Den Rest des Beitrags lesen »

Ab sofort wieder mobil!

Donnerstag, 17. September, 2009 von Schorsch

Ein Handy hatte ich eigentlich schon lange. Aber eigentlich war ich bislang ein Handymuffel. Die Leute, die meine Nummer kannten und wählten, taten dies umsonst. Die ist ab sofort radikal anders! Den Rest des Beitrags lesen »

Es weihnachtet schon sehr …

Donnerstag, 17. September, 2009 von Schorsch

… und das bei 23 Grad im Altweibersommer. Eigentlich denkt noch keiner an Weihnachten. Aber der nächste Winter kommt unausweichlich. Dies merkt man spätestens jetzt, wenn man beim neuen Aldi in Vechta  einkauft. Den Rest des Beitrags lesen »